Hilfe bei der Orientierung durch externe Experten

In der 9. Klasse der Wirtschaftsschule steht ein großer Anteil des Lehrplans unter dem Stern der Berufsorientierung. Besonders im BSK-Unterricht soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, sich über eine Vielzahl von Berufsbildern zu informieren.

Um dies so lebensnah wie möglich zu gestalten und den obligatorischen BIZ-Besuch zu ergänzen, wurden zu den im BSK-Unterricht der WS 9 besprochenen Berufsbereichen externe Experten aus den unterschiedlichsten Berufssparten eingeladen.

So begann Frau Schmelmer vom „Hotel Bayerwaldhof“ aus Bad Kötzting mit ihrem Team, den Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse die diversen Ausbildungsberufe im Hotelfach näher zu bringen. Eine Auszubildende des Hotels berichtete schülernah über ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau. Die Restaurantleitung des Bayerwaldhofs schilderte den Weg zur Restaurantfachfrau/-mann und zur Köchin/Koch. Abschließend zeigte Frau Schmelmer in ihrer Funktion als Personalleitung, was für sie ein gutes Bewerbungsanschreiben ausmacht und worauf sie bei einem Azubi Wert legt. Der ansprechende „Ausflug“ ins Hotelfach weckte bei einigen Jugendlichen das Interesse nach einem Praktikum in diesem Berufsfeld.

Der nächste Kontakt mit der Berufswelt fand für die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe während einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Stahl Lasertechnik GmbH & Co. KG in Wackersdorf statt. Frau Betz und der Fertigungsleiter der Stahl Lasertechnik führten die jungen Leute in Kleingruppen durch die Planungs- und Fertigungsbereiche des Unternehmens und zeigten ihnen die interessanten Facetten der verschiedenen Berufe in der Metallverarbeitung auf. Einige Mutige durften sogar beim Schweißen selbst Hand anlegen und unter Anleitung versuchen, ein Bauteil zu schweißen.

Das in der Region sehr bekannte Bauunternehmen Anton Steininger GmbH schickte uns Frau Schneeberger und ihre Kollegin, um die Schülerinnen und Schüler über den Beruf der Kaufleute für Büromanagement zu informieren. Auch hier gingen die im Personalbereich erfahrenen Kräfte darauf ein, welche „Tugenden“ von den Auszubildenden erwartet werden und welche Karrierechancen nach einer guten Ausbildung auf sie warten.

Den derzeitigen Abschluss der „Tage der Berufsorientierung“ bildete Frau Hierl vom Zentrallager  Netto Marken-Discount AG & Co. KG. aus Maxhütte-Haidhof. Sie stellte das umfangreiche Ausbildungsangebot von Netto vor. Anschließend hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, in einem Rollenspiel die Situation in einem Vorstellungsgespräch hautnah mit einer Expertin zu üben. Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei viel Spaß, lernten dabei einiges über ihre Außenwirkung und verloren ein wenig die Angst vor bevorstehenden „echten“ Vorstellungsgesprächen.

Vom Lernenden zum Lehrenden

Einen Perspektiventausch der besonderen Art durfte die 10. Klasse der Wirtschaftsschule im Rahmen ihres Wirtschaftsgeographieunterrichts mit einer Mini-Ausstellung über Naturkatastrophen vollführen.

Die Aufgabenstellung des Projektes war, in Kleingruppen eine Ausstellung mit fünf Stationen zu Vulkanen, Erdbeben, Hurrikans, Tornados und Tsunamis zu erstellen, die dann während der Wirtschaftsgeographiestunden von den anderen Wirtschaftsschulklassen gebucht und somit besucht werden konnten. Fragen wie „Wie und warum entstehen diese Naturkatastrophen? Welche Gebiete sind am schwersten davon betroffen? Welche Auswirkungen können sie haben? Wie kann ich mich davor schützen?“ mussten in der Ausstellung anschaulich beantwortet werden. Jede Station sollte mit einem zur entsprechenden Naturkatastrophe passenden Experiment abgerundet werden.

Die Schüler der WS 10 führten die Schüler der 8. und 9. Klassen durch die Station und brachten ihnen mit Fachvokabular und ausführlichen Erklärungen die jeweilige Naturkatastrophe illustrativ näher. So wechselten die Schüler der Abschlussklasse die Rolle und wurden von Lernenden zu Lehrenden.

Bei der Präsentation der Mini-Ausstellung wurden sie von Kindern der ersten Klassen zufällig beobachtet. Die Grundschüler waren so interessiert, dass sie ihre Klassenleitungen baten, auch einen Termin zu buchen. Kurzerhand wurde die Ausstellung auch auf die zwei ersten Klassen der Grundschule und die fünfte Klasse der Mittelschule ausgeweitet.

Die Herausforderung, die Inhalte der einzelnen Stationen zielgruppengerecht auf die erste Klasse zu reduzieren, gelang den Abschlussschülern hervorragend. Die Belohnung waren Schulanfänger, die 90 Minuten aufmerksam und interessiert zuhörten, mitmachten und sich mit einem tosenden Applaus bedankten.

Das Resümee der WS 10 war: „Es war total schön, aber es ich echt anstrengend Lehrer zu sein!“. Wenn das kein erfolgreiches Projekt war!

Weihnachtsfrühstück

 

 

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien war an der Wirtschaftsschule ein gemeinsames Frühstück angesagt.

Die Mädels der WS9 waren mit Begeisterung dabei, als es darum ging, die vier WS-Klassen mit frisch gebackenen Waffeln zu versorgen. Der Duft von Waffeln und Kinderpunsch empfing die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte bereits am Treppenaufgang zum Wirtschaftsschultrakt. In gemütlicher Runde wurde gespeist und sich unterhalten.

In der Pause halfen alle zusammen und innerhalb kürzester Zeit war aufgeräumt und alles wieder blitzsauber. Denn nun stand „Weihnachtskino“ auf dem Programm. In jedem WS-Klassenzimmer wurde ein Film gezeigt. Die Jugendlichen konnten sich dabei ihren „Wunschfilm“ aussuchen.

Viele zu schnell verging der Vormittag und um 11:30 Uhr verabschiedeten sich alle in die wohlverdienten Weihnachtsferien.

 

Drogenprävention mit DrugStop, Drogenhilfe Regensburg e.V.

Im Dezember waren Präventionsteams der DrugStop BASIS Regensburg an zwei Tagen an der Wirtschaftsschule zu Gast.

Unter dem Motto „Genießt du noch….oder musst du schon?“ fanden die Veranstaltungen in der WS8, WS9 und WS10 statt. Ein Präventionsteam besteht aus einer Fachkraft und möglichst einer Person mit Suchterfahrung. Alle Teammitglieder unterliegen der Schweigepflicht.

Die Besonderheit bei DrugStop ist, dass die Lehrkräfte ausgeschlossen sind, d.h. die Jugendlichen sind mit dem Präventionsteam allein. Bei dieser Vorgehensweise entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich erfahrungsgemäß die Schülerinnen und Schüler leichter öffnen. Daher sind die Veranstaltungen von DrugStop so erfolgreich.

Geschenk-mit-Herz-Aktion

Bereits zum dritten Mal sammelten die Jugendlichen der Staatlichen Wirtschaftsschule Wackersdorf schön verpackte Geschenke im Rahmen der Geschenk-mit-Herz-Aktion von humedica e. V.. Zwei Wochen lang konnten die Schüler der Grund-, Mittel- und Wirtschaftsschule dafür ein fertig gepacktes Geschenk in der Aula des Schulgebäudes abgeben. Dieses Weihnachten können sich 50 bedürftige Kinder über eine Weihnachtsüberraschung aus Wackersdorf freuen.

Ein großes Dankeschön geht an die fleißigen Schülerinnen und Schüler der Grund-, Mittel- und Staatlichen Wirtschaftsschule, die die Aktion tatkräftig unterstützt haben.

 

AOK Workshops an der Wirtschaftsschule

Anfang Dezember hatten die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule, wie in den vergangenen Jahren auch, die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen.

Herr Heim von der AOK-Geschäftsstelle Schwandorf besuchte die WS7 mit dem Workshop „Easy lernen“. Die Kinder erhielten wertvolle Tipps, wie sie sich das Lernen erleichtern können und die Zeit effektiver nutzen.

Die Schülerinnen und Schüler der WS8 lernten im Workshop „Let`s benimm“ das Knigge-Einmaleins kennen. In Rollenspielen und Diskussionsrunden konnten die Jugendlichen moderne „Knigge-Kniffe“ erleben.

Für die Jugendlichen in der WS9 ging es mit den Workshops „Bewerbungstraining“ und „AC-Das Assessmentcenter“ schon in Richtung Vorbereitung auf das Berufsleben. Praktische Übungen und das Verhalten bei Vorstellungsgesprächen wurden den Schülerinnen und Schülern ebenso erklärt wie die Frage: Was erwartet mich im AC und wie verhalte ich mich richtig?

In seinen gewohnt kurzweiligen Vorträgen verstand es Herr Heim, die Jugendlichen zu begeistern und alle waren sich einig: Die Workshops müssen auch in Zukunft an der Wirtschaftsschule angeboten werden!

 

Premiere an der Staatlichen Wirtschaftsschule in Wackersdorf

Erster Jahrgang nach dem neuen Lehrplan verabschiedet

 

Am vergangenen Donnerstagabend konnte die Staatliche Wirtschaftsschule Landkreis Schwandorf in Wackersdorf gleich in zweierlei Hinsicht Premiere feiern.

Wie Fachbetreuerin Marion Merkle nach ihrer Begrüßung erklärte, seien die 16 Schülerinnen und Schüler, die an diesem Abend ihr Abschlusszeugnis überreicht bekommen sollten, der erste Jahrgang, der nach dem neuen Lehrplan unterrichtet worden war. Diese Tatsache hatte alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt, die man jedoch gemeinsam hervorragend gemeistert habe.

Dass die Abschlussfeier erstmals am Abend und unabhängig vom Kooperationspartner Mittelschule Wackersdorf stattfand, sei ebenfalls eine „Premiere“ und auf vielfachen Wunsch von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in neuem Rahmen geplant worden.

In ihrer Rede, die „wie ein Bikini, knapp genug, um spannend zu sein und dennoch alle wesentlichen Stellen abdeckend“ sein sollte, beglückwünschte Frau Merkle die Absolventinnen und Absolventen und bedanke sich bei der gesamten Schulfamilie für die gelungene Gestaltung des Abends. Vom Hausmeister, der die technischen Voraussetzungen geschaffen habe über den Sektempfang durch die WS8 und die Moderation der Veranstaltung durch die WS9 bis hin zu den beteiligte Lehrkräften habe jeder seinen Part perfekt vorbereitet.

Nach kurzen Grußworte und Glückwünschen der Ehrengäste Bürgermeister Thomas Falter, stellv. Landrat Jakob Scharf, stellv. Schulleiter Dr. Michael Völkl und Elternbeiratsvorsitzenden Holger Konhäuser bedankten sich die Schülerinnen Silvana Lindner und Katharina Fischer bei ihren Lehrkräften mit kleinen Präsenten. Anschließend zeigten sie in einer PowerPoint-Präsentation Bilder aus ihren drei Jahren an der Wirtschaftsschule.

Bevor den jungen Leuten die lang ersehnten Zeugnisse überreicht wurden, trat jedoch die Klassenleiterin Lissy Nicklas-Schweinesbein mit ihrer Zauberkugel und ihrem Hexenhut auf die Bühne. Sie erlaubte den Gästen einen Blick in die Zukunft, hatte sie doch für jedes Kind „ihrer WS10“ einen Zeitungsartikel „gefunden“, in dem zu lesen ist, welche berufliche Laufbahn eingeschlagen wurde. Von der „Schulgründerin“ über „Bierschaumfeuerlöscher-Erfinder“ und „Biodöner-Vertrieb“ bis zur „Modedesignerin“ ist alles möglich.

Musikalisch umrahmt wurden die einzelnen Vorträge von Laura Waworka und Hasan Güngör, beide aus der Abschlussklasse. Sie stellten ihr Talent am Flügel unter Beweis und unterhielten die Gäste mit besinnlichen Klavierstücken.

Nach der Zeugnisübergabe durch Frau Marion Merkle und Frau Lissy Nicklas-Schweinesbein ließen die Jugendlichen im Innenhof der Schule noch Luftballons mit eigenen Zukunftswünschen in den blauen Abendhimmel über Wackersdorf steigen. Nach dem offiziellen Teil trafen sich die Familien der Absolventinnen und Absolventen noch mit den Lehrkräften im Gasthof „Rathausstuben“, wo der feierliche Abend im Biergarten bei einem gemütlichen Beisammensein ausklang.

 

Abschlussstreich der WS10

Am Nachmittag des 12. Juli hatten sich einige Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule mit ihrer Sekretärin Elisabeth Wißmann im Schulhaus verabredet, um den diesjährigen Abschlussstreich vorzubereiten. Auch Fachbetreuerin Marion Merkle gesellte sich kurzerhand dazu und gemeinsam wurden die Klassenzimmer und der Gang des Wirtschaftsschultrakts in Klarsichtfolie gehüllt. Der Gang wurde „zugesponnen“, ein Vorhang aus Luftballons und eine Mauer aus Plastikbechern erschwerten den Zugang. Am Treppenaufgang hieß ein Transparent die Schülerinnen und Schüler „Willkommen im IRRgarten der Wirtschaftsschule“.

Am Freitag mussten sich die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler unter viel Gelächter und Beifall für den gelungenen Streich erst zu ihren Klassenräumen durchkämpfen und ihre Stühle und Schreibtische „auspacken“.

 

Bericht zum Vortrag zur Drogenprävention an der WS

Am Donnerstag, den 14.06.2018, fand in den beiden Wirtschaftsschulklassen WS 8 und WS 9 ein jeweils eineinhalbstündiger Vortrag über die Gefahren, den Missbrauch und die Folgen von Drogen statt. Geleitet wurde die Veranstaltung von Herrn Siegfried Deml von der Polizeiinspektion Schwandorf. Zu Beginn des Vortrags wurde kurz auf die weit verbreiteten legalen Drogen Alkohol und Zigaretten sowie die vor allem bei Jugendlichen immer beliebter werdende „Shisha“ (Wasserpfeife) eingegangen. Dabei wurden auch Kurz- und Langzeitfolgen und unterschätzte Risiken im Umgang mit diesen Suchtmitteln beleuchtet. Im Anschluss ging Herr Deml zu den bekanntesten illegalen Drogen wie Cannabis, Crystal Meth & Heroin über. Auch hier wurden Wirkungen, Nebenwirkungen sowie ebenfalls Kurz- und Langzeitfolgen erklärt. Untermauert wurde der Vortrag mit einer anschaulichen PowerPoint-Präsentation, die viele authentische Fotografien und Bilder enthielt. Außerdem gab Herr Deml die ein oder andere eigens erlebte Geschichte aus seiner langjährigen Dienstzeit als Polizeibeamter an verschiedenen Standorten preis, was bei den Schülerinnen und Schülern besonders gut ankam. Zu passenden Zeitpunkten wurde die Stimmung mit dem ein oder anderen humorvollen Videoclip etwas aufgelockert. Während der gesamten Veranstaltung war es den interessierten Zuhörern gestattet, Fragen zu stellen, die gerne und ausführlich beantwortet wurden. Alles in allem kann man von einem sehr gelungenen Vormittag an der Wirtschaftsschule sprechen, der mit Sicherheit den ein oder anderen Jugendlichen zum Nachdenken über den Umgang mit Rauschmitteln angeregt hat.

 

 

Wackersdorfer Schüler besuchen die Gedenkstätte Flossenbürg

Gebannt lauschen die Achtklässler der Mittelschule Wackersdorf und die Neuntklässler der Wirtschaftsschule Wackersdorf den Worten der Referentinnen, die gerade über den Alltag der Gedenkstätte Flossenbürg berichten. „Unfassbar“ oder „unvorstellbar“ sind die Worte, die danach immer wieder fallen. Kaum in Worte zu fassen ist auch die Geschichte, die sich vor mittlerweile mehr als 70 Jahren in der nördlichen Oberpfalz ereignet hat. Und doch darf die Erinnerung daran nicht verloren gehen!

Genau aus diesem Grund fuhren die Klassen 8a und WS9 der beiden Schulen in Wackersdorf Anfang Juni nach Flossenbürg, um die Erinnerung an das unfassbare Leid, welches Menschen dort erfahren mussten, lebendig zu halten. Die Schülerinnen und Schüler machten sich zusammen mit ihren Lehrkräften Susanne Hübl und Christian Birk sowie zwei fachkundigen Referentinnen auf den Weg durch die heutige Gedenkstätte, um die Geschichte des Lagers und der Insassen auf sich wirken zu lassen.  Die schwüle, gewittrige  Atmosphäre bot dabei eine beklemmende Kulisse, für die Schilderung der Experten. Sprichwörtlich unter die Haut gingen die Erzählungen der Referentinnen, die vom grausamen Alltag im Konzentrationslager berichteten.

Kaum zu glauben ist, dass über das Grauen der vergangenen Zeit sprichwörtlich Gras wachsen sollte. Bis Ende der 1990er Jahre bot die Gedenkstätte einen ganz anderen Anblick. Eine große Fabrikhalle stand dem einstigen Appellplatz. Seit 2000 wird aber auf dem Gelände gewissenhaft geforscht und archäologisch aufbereitet. Die Zeiten des Verdrängens und Vergessens sind glücklicherweise vorbei.

„Gerade heute ist es wichtig, dass wir uns an die verbrecherische und menschenverachtende Zeit erinnern und uns selbst fragen, was wir tun können, dass so etwas nie wieder passiert!“, waren sich alle Teilnehmer am Ende einig.

 

 

Projekttag zum Thema „Prävention“

                                                                

Die Wirtschaftsschule wurde in diesem Schuljahr für das Programm „Prävention im Team“ vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München ausgewählt. Im Rahmen dieses Programms fand am 08.03.2018 ein Projekttag für die 8. und 9. Jahrgangsstufe statt. Die Schülerinnen und Schüler durchliefen einen Mitmachparcours zu den Themen Tabak und Alkohol. Dabei absolvierten die Probanden insgesamt 5 Stationen: Checkpoint (Worum geht es?); Tabak, nichts vernebeln; Alkohol, alles im blauen Bereich; KlarSicht-Werbung und Rauschbrillen. Die Aktion wurde gemeinsam mit der Polizeiinspektion Schwandorf, Herrn Siegfried Deml und dem Gesundheitsamt Schwandorf, Frau Josefine Hirn durchgeführt. Verschiedene Lehrkräfte unterstützen den Parcours zusätzlich und wurden dafür bereits im Vorfeld in die Stationen durch Herrn Deml und Frau Hirn eingewiesen. Damit ist es uns an der Wirtschaftsschule Wackersdorf möglich, unseren Schülerinnen und Schülern neben fachlichen Kompetenzen auch Kompetenzen im Bereich der Persönlichkeitsbildung zu vermitteln. Dies ist eines unserer Ziele auf dem Weg zu einem mittleren Bildungsabschluss.

 

 

 

Umgang mit sozialen Medien

Am 01.03.2018 durften die Schülerinnen und Schüler der WS7 und der WS8 unter dem Motto „Clever ins Netz“ den Vormittag mit Frau Zwicknagel von den „Computermäusen Stamsried“ erleben. Die Dozentin für den sicheren Umgang mit sozialen Medien verdeutlichte den Jugendlichen anschaulich, welche Gefahren der unbedachte Umgang vor allem mit persönlichen Daten und privaten Fotos mit sich bringt. Auch wurden die Schülerinnen und Schüler eindringlich vor „Blind Dates“ gewarnt. Weiterhin ging die Dozentin auf den Bereich der „Spielsucht“ ein. Frau Zwicknagel steht Jugendlichen jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie ist behilflich beim Erstellen eines „sicheren Profils“ und hilft bei Notfällen.

 

 

Wirtschaftsschule Wackersdorf informierte am Tag der offenen Tür

 

Am 26.02.2018 bot die Wirtschaftsschule Wackersdorf von 16:00 – 18:00 Uhr auch dieses Jahr allen Interessierten die Möglichkeit sich mit der Arbeit und Ausbildung an der Wirtschaftsschule vertraut zu machen. Nach einer einführenden Informationsveranstaltung in der die Außenstellenleitung Frau Merkle die Anwesenden über die Übertrittsbedingungen und die wichtigsten Lehrpaninhalte informierte, hatten die Eltern und Schüler die Gelegenheit im Rahmen einer Schulhausführung das Gebäude, die aktuellen Projekte und die Übungsunternehmen kennen zu lernen. Für eine gelungene Versorgung mit Kaffee und Kuchen zeichnete sich der Elternbeirat verantwortlich.

 

 

 

Wirtschaftsschüler „kugeln“ touristisches Produkt im Oberpfälzer Seenland

Der neue Lehrplan der Wirtschaftsschulen beinhaltet das Fach Wirtschaftsgeographie. In der zehnten Jahrgansstufe ist dabei das Thema „Erarbeitung eines touristischen Produkts in der Region“ vorgesehen. Was lag da für Schülerinnen und Schüler einer Einrichtung, die mitten im Herzen des Oberpfälzer Seenlandes, einer aufstrebenden Tourismusregion liegt, näher, als sich ein Projekt quasi „vor der Haustür“ vorzunehmen? Bekanntlich entsteht derzeit am Steinberger See mit dem inMotion PARK Steinberg am See die größte Erlebnisholzkugel der Welt. So hatte Oberstudienrätin Lissy Nicklas-Schweinesbein, die Lehrkraft, die die Schülerinnen und Schüler in Wirtschaftsgeographie unterrichtet, die zündende Idee. Die Jugendlichen sollten Flyer gestalten, mit denen für Ausflüge in die Region geworden wird. Unterstützung erhielt das Vorhaben von Elisabeth Wißmann, der Sekretärin der Wirtschaftsschule, die seit einigen Jahren auch als Gästeführerin im Oberpfälzer Seenland tätig ist. Frau Wißmann verfügt über beste Kontakte zum Zweckverband Oberpfälzer Seenland und zu den Gemeinden Wackersdorf und Steinberg. Sie erzählte Tom Zeller, einem der Geschäftsführer bei der inMotion PARK GmbH von der Idee von Frau Nicklas-Schweinesbein. Herr Zeller zeigte sich absolut begeistert und besuchte die WS10 im Unterricht. Er stellte den Schülerinnen und Schülern die „Kugel“ im Detail vor. Dabei wurde klar, dass dieses „Leuchtturmprojekt“ eine Bereicherung für die gesamte Region darstellt. Man einigte sich gemeinsam darauf, vier Tages/Halbtagesprogramme auf unterschiedlichen Flyern anzubieten. So werden Wandertage, Exkursionen und Ausflüge für Senioren oder Behinderte vorgeschlagen. Dabei verbringen die Besucher zunächst ca. zwei Stunden im Bereich des Murner Sees (Rundfahrt mit Gästeführung: Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur, Oberpfälzer Märchengarten, Innovationspark,…). Anschließend verbringen sie die Zeit bis zur Heimfahrt mit der Besichtigung der „Kugel“ und der Einkehr in der Freizeitgastronomie am Steinberger See. Mit großem Eifer machten sich die Mädchen und Jungen ans Werk und konnten schließlich stolz ihre vier in Gruppenarbeit erstellten Flyer präsentieren. Alle waren sich einig: „Wir leben in einer Region, wo andere Urlaub machen! Darauf können wir stolz sein!“ Die Flyer werden in den nächsten Wochen an Schulen, Seniorenbeauftragte, Behinderteneinrichtungen usw. verschickt und sind auch bei den Gemeinden Wackersdorf und Steinberg und beim Zweckverband Oberpfälzer Seenland erhältlich.

 

 

Wirtschaftsschüler bändigen Python mit einer Himbeere! Digitale Bildung wird an der Staatlichen Wirtschaftsschule Wackersdorf groß geschrieben.

Ein Schülerprojekt der Staatlichen Wirtschaftsschule beschäftigt sich mit den Möglichkeiten eines „Raspberry Pi“. Ein Raspberry (dt. Himbeere) Pi ist ein Mini-Computer, der junge Menschen für das Programmieren begeistern soll. Aus diesem Grund ist dieser Einplatinencomputer sehr günstig und kostet nur ca. 35 €. Er lässt sich an jeden beliebigen Monitor oder Fernseher anschließen, verbraucht kaum Strom und läuft komplett mit Open-Source-Software. Das Wichtigste ist jedoch, dass man mit wenigen Zeilen Code und dem Anschluss weiterer elektronischer Bauteile faszinierende Projekte realisieren kann. Der Mini-Computer öffnet Türen, lässt Lego-Autos fahren oder wird zu einer schicken Digitalkamera. Im Rahmen des Schülerprojektes von Studienrat Wolfgang Schoierer ging es für die Schülerinnen und Schüler zunächst darum den Rasberry Pi und die Hardwarekomponenten, die für den Aufbau einfacher Schaltungen notwendig sind, kennenzulernen. Die Projektteilnehmer konnten so viel über die grundsätzliche Funktionsweise von Computern erfahren. Die Basis für die Durchführung eigener Projekte stellt außerdem die Programmiersprache Python dar, an welche die Schülerinnen und Schüler schrittweise herangeführt werden. Inzwischen konnten gemeinsam erste kleine Projekte, wie der Aufbau einer Ampelschaltung oder die Programmierung eines Mediaservers, realisiert werden. Das Ziel des Schülerprojekts besteht darin, in den jungen Leuten die Begeisterung für das Programmieren und das Basteln mit Elektronik zu wecken. Der Computer ist das kreativste Medium aller Zeiten, doch Jugendliche sind zumeist nur Konsumenten der digitalen Medien und nicht in der Lage, die Möglichkeiten moderner Computersysteme für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Daher wollen wir es an der Staatlichen Wirtschaftsschule Landkreis Schwandorf in Wackersdorf besser machen und unsere Schülerinnen und Schüler bestens für die Herausforderungen der digitalen Zukunft wappnen. Der Raspberry Pi ist das ideale Werkzeug dafür, denn er zeigt, dass der Umgang mit Computern und das Programmieren Spaß machen und eine ganz neue Welt eröffnen können.

 

Übungsfirmen der Staatlichen Wirtschaftsschule laufen auf Hochtouren

Die Schule soll auf das spätere Leben vorbereiten! Gerade im Fach Übungsunternehmen gelingt dies wohl am besten. In den simulierten Unternehmen wird die reale Geschäftswelt nachempfunden, indem die Schülerinnen und Schüler typische Bürotätigkeiten und betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen planen, umsetzen und kontrollieren müssen. Sie erwerben somit Kompetenzen, die sie sowohl im späteren Berufs- als auch im Privatleben gewinnbringend einsetzen können. Wie wichtig dieser Kompetenzerwerb für das spätere Leben ist, spiegelt die Tatsache wider, dass ab dem laufenden Schuljahr das Fach Übungsunternehmen erstmals als Abschlussprüfungsfach wählbar ist. Die beiden Übungsunternehmen der Staatlichen Wirtschaftsschule in Wackersdorf, die „Globus SB-Warenhaus GmbH“ und die „Barista Globus GmbH“ handeln mit einem kleinen Spektrum der Produkte ihres großen Namensgebers „Globus SB-Warenhaus GmbH“ am Brunnfeld in Schwandorf. Mit Reinigungshelfern und Putzartikeln aller Art handelt die im vergangenen Schuljahr neustrukturierte „Globus SB-Warenhaus GmbH“. Die „Barista Globus GmbH“ wurde 2017 gegründet und vertreibt seit dem Kaffeeprodukte und Zubehör bester Qualität an andere Übungsunternehmen. Diese beiden Übungsunternehmen werden von den Schülern der 9. und 10. Klasse der Staatlichen Wirtschaftsschule jeweils mit vier Wochenstunden betrieben. Das orange-grüne Corporate Design zieht sich, wie bei den echten Globusmärkten, durch die Übungsunternehmen. Zwei speziell auf diese Übungsunternehmen zugeschnittene Produktkataloge helfen den Schülerinnen und Schülern beim Vertrieb der Produkte an andere Übungsunternehmen. Dabei arbeiten die Schüler sowohl den kompletten Einkaufs- als auch den Verkaufsprozess ab. Es werden Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Mängelrügen, Rechnungen oder Werbeflyer erstellt, Marktdaten ausgewertet, das Sortiment entsprechend bereinigt und in Teamsitzungen Projekte geplant und anschließend auch durchgeführt. Die Wirtschaftsschule Wackersdorf bildet in ihren beiden Übungsunternehmen teamfähige und routinierte kaufmännische Nachwuchskräfte für die florierende Wirtschaft in der Region aus.

WS 9 besucht das Berufsinformationszentrum in Amberg

Am 22.01.2018 war ich mit meiner Klasse WS9 und den Lehrkräften Frau Banspach und Herrn Schoierer im Berufsinformationszentrum (BIZ) in Amberg. Um 08.45 Uhr war Treffpunkt am Bahnhof in Schwandorf, da der Zug um 09.00 Uhr kam und wir dann nach Amberg fuhren. Als wir ankamen gingen wir ins BIZ und dort hörten wir zunächst einen Vortrag von Herr Schenk. In diesem Vortrag ging es um die verschiedenen Berufsrichtungen und Berufe. Anschließend hat er uns erklärt was wir heute alles machen und danach haben wir ein Spiel gespielt. Auf unseren Tischen lagen Spielbretter mit Spielsteinen. Herr Schenk stellte uns Fragen wie „Kannst du gut im Team arbeiten?“. Daraufhin haben wir unsere Spielsteine nach oben, unten, rechts oder links verschoben, je nachdem ob es auf uns zutraf oder nicht. Dieses Spiel hat uns gezeigt, ob wir lieber einen kaufmännischen, sozialen, technischen oder einen anderen Beruf ausüben sollten. Im Anschluss haben wir am Computer einen Fragebogen beantwortet, um unsere Stärken und Schwächen herauszufinden. Der Fragebogen umfasste außerdem verschiedene Tests zum Textverständnis, mathematischem Verständnis, räumlichen Denken usw. Danach sollten wir unsere Ergebnisse ausdrucken, um zu sehen was für ein Beruf zu uns passen könnte. Abschließend konnten wir noch Videos zu unserem Traumberuf anschauen und nach weiteren Informationen suchen. Danach sind wir wieder in den Aufenthaltsraum gegangen. Dort hat uns Herr Schenk noch gefragt, wie der Test gelaufen ist und ob wir mehr über unseren Berufswunsch heraus finden konnten. Er teilte uns außerdem mit, dass er noch ein paar Schüler zu Gesprächen einladen möchte. (Jessica Jobst, WS 9)

Gemeinsames Weihnachtsfrühstück

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien organisierten die Schülerinnen und Schüler ein gemeinsames Weihnachtsfrühstück! Alle unsere Schülerinnen und Schüler nahmen an der besinnlichen Aktion mit Freude teil und konnten sich an einem reichhaltigen Buffet bedienen.