Halloween in der WS 6 und WS 7


      

Normalerweise wird Halloween am 31. Oktober gefeiert, am Tag vor dem christlichen Fest Allerheiligen. Doch die Schülerinnen und Schüler der staatlichen Wirtschaftsschule Schwandorf zogen das Fest kurzer Hand auf den 28.10.21 vor, um gemeinsam mit ihren Englischlehrern Frau Fischer und Herr Zimmermann zu feiern. Die Klassenzimmer dekorierten die Schüler bereits im Vorfeld mit Frau Böll im Fach musisch-ästhetischer Bildung mit Gespenstern und Kürbisgesichtern. Einige Schülerinnen und Schüler verkleideten sich sogar. Zum Essen gab es natürlich Süßes und Saures, was sonst 😉 Und ganz nebenbei erfuhren die Schüler auch, dass Halloween ein sehr alter christlicher Brauchtum ist und der Abend vor dem 1. November, also vor Allerheiligen “All Hallows‘ Evening“ bedeutet. Es gab sogar ein gruseliges Telefon, dass klingelte und in Geisterstimme auf Englisch Folgendes in den Hörer hauchte: “Look behind you. I know where you are. I’m coming for you. Don’t you dare hang up“ (Übersetzung: Dreh dich um. I weiß, wo du bist. Ich komm und hol dich. Trau‘ dich nicht aufzuhängen.) Halloweenwitze wurde natürlich auf Englisch erzählt und den besten Witz findet ihr im Anschluss! Happy Halloween!

Q: Know why skeletons are so calm?
A: Because nothing gets under their skin.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                        C. Fischer

 

Baumpflanzaktion am Globus-Parkplatz

    

Nach fast zwei Schuljahren im Ausnahmezustand auf Grund von Corona sind in diesem Schuljahr 2021/22 endlich wieder Projekte auch außerhalb der Schule möglich. Deshalb hieß es gleich zu Beginn des Schuljahres für die Schülerinnen und Schüler der staatlichen Wirtschaftsschule in Schwandorf auf zum Globus in Schwandorf, der Partnerfirma des Übungsunternehmens der Wirtschaftsschule. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen wurde den Jugendlichen der 6. und 7. Klasse die Möglichkeit gegeben, Baumpatenschaften zu übernehmen. Am Donnerstag, den 14.10.21, wanderten beide Klassen mit Spaten Richtung Schwandorf los, um am Parkplatz des Globus  Bäume zu pflanzen. Die Schüler staunten nicht schlecht, als sie die Bäume sahen, die sie einpflanzen sollten. Denn die “jungen” Buchen waren bereits 2,50 groß und 200 Kilo schwer. Die Schüler hatten eher etwas in Zitat “der Größe eines Bonseibaumes” erwartet. Um keine Zeit zu verlieren, wurden gleich tatkräftig losgegraben. Herr Wesoly, Teamleiter der Haustechnik bei Globus und Herr Schindler, der Landschaftsgärtner bei Globus, unterstützten die Schüler. Während der Arbeit wurden außerdem noch Fragen beantwortet rund um das Thema Buche und Bäume pflanzen. Die Schülerinnen und Schüler waren erstaunt, als sie erfuhren, dass es z.B. mehrere tausend Euro kosten kann, wenn man einen Baum beschädigt, da sehr viel Arbeit in der Aufzucht der Bäume steckt. Nachdem die Löcher ca. 1 qm groß und 75 cm tief ausgehoben waren, zeigte Herr Schindler, wie man die jungen Bäume mit Hilfe eines eingegrabenen Rohres bewässert. Außerdem durften sich die Schüler auf Schildern, die um die Bäume herum angebracht wurden, mit ihren Namen verewigen. Nach getaner Arbeit ging es schließlich in das Restaurant des Globus und jeder Schüler durfte sich eine leckere und wohlverdiente Mahlzeit aussuchen. Als Baumpaten müssen sich die Kinder im Rahmen des Möglichen gelegentlich um “ihre” Bäume kümmern und diese vor Ort gießen und deren Wachstum dokumentieren.                                                                                                                                                                                                                                                          C. Fischer

Personalausflug des Beruflichen Schulzentrums II im Schuljahr 2021/2022

   

Am Freitag, 22.10., starteten Teile des Kollegiums zum Personalausflug. Zu Beginn wurde in der Schulmensa beim Würstlessen Kraft getankt. Anschließend ging es weiter zur Besichtigung der Steinberger Holzkugel. Nach Kaffee und Kuchen in der Kugelwirtschaft bereitete ein Spaziergang um den Steinberger See bei schnönster Herbstsonne besonders Freude. Danach klang der Tag bei einem geselligen Abendessen aus.                                                                                                                              E. Lang, Bilder: J. Fath  

Schwandorfer Schüler macht sich auf die Reise nach München in den Kaisersaal und vertritt die Oberpfälzer Wirtschaftsschulen!

 

Am Ende des Schuljahres 2021 fand in der Münchner Residenz eine Ehrung besonderer bayerischer Absolventinnen und Absolventen durch Herrn Ministerpräsidenten Söder und Kultusminister Piazolo statt.

Unser Schüler, Jakub Switaj aus der 11z, wurde zum Repräsentanten der Oberpälzer Wirtschaftsschulen ausgewählt.

Wer Jakub kennt, weiß, dass er sich, obwohl erst vor 5 Jahren von Polen nach Bayern zugezogen, nicht nur exzellente Deutschkenntnisse angeeignet hat, sondern auch hervorragende Noten schreibt, gerade im mathematischen, Bereich. Darüber hinaus ist sein soziales Engagement besonders hervorhebenswert: Jakub setzte sich in Schule und Freizeit in selten intensiver Weise für seine Mitschüler ein und half ihn bei schulischen Problemen bzw. gab ihnen Nachhilfe. Geduldig hat er immer wieder Fragen und Aufgaben seinen Mitschülern in Gruppenarbeiten erklärt und sogar Fahrdienste zu Prüfungen übernommen. Trotz seiner Erfolge ist sein Auftreten von großer persönlicher Bescheidenheit geprägt. Sein vorbildliches und hilfsbereites Verhalten sind eine Bereicherung für die ganze Klasse und ein hervorragendes Beispiel für Integration.                                                                                                                                                                                                                                                                          E. Lang,         Bilder: hase-fotografie

   Abschlussfeier der WS 10 und 11z

 

Am 28.07.2021 war es endlich soweit. Unsere Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler der beiden Klassen WS 10 und 11z konnten ihr wohlverdientes Abschlusszeugnis entgegen nehmen. Für uns alle war es eine Primäre: wir durften das erste Mal zwei Abschlussklassen verabschieden. In den Räumen unseres Schulstandortes in Schwandorf wurde die Feierlichkeit unter den Vorgaben des Gesundheitsamtes geplant und durchgeführt. Neben einigen Ehrengästen und Lehrkräften standen natürlich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Begleitperson im Mittelpunkt des Geschehens. Nach kurzen Grußworten der Ehrengäste und des Schulleiters haben die Klassenleitungen, Frau Arnold und Frau Mandl, das letzte Schuljahr Revue passieren lassen. Danach kam ein kurzer Redebeitrag der jeweiligen Klassensprecher und im Anschluss daran wurden die Zeugnisse verliehen. Zum Abschluss durfte jeder Absolvent einen Luftballon mit den eigenen Wünschen für die Zukunft in die Luft steigen lassen.                                                                                                                                                                                                                                                          E. Lang, Bilder: C. Fischer

Wanderung zur Holzkugel nach Steinberg


Nach vielen Enbeerungen im Schulleben zu Zeiten von Corona, war es dann am 21.07.2021  endlich so weit – die WS 7 und WS 8 der staatlichen Wirtschaftschule im Landkreis Schwandorf begaben sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Meier und Frau Fischer auf Wanderung. Das Ziel des Wandertages lag quasi gleich um die Ecke, die Attraktion des Landkreises, die Holzkugel am Steinberger See. Nach einer ca. 40 minütigen Wanderung am Fahrrad- und Wanderweg zum Teil entlang des wunderschönen Steinbergersees bei Sonnenschein und warmen Temperaturen waren die Klassen bereits am Ziel. Dort angekommen, wurde sofort gemeinsam mit Frau Meier und Frau Fischer die 40 Meter hohe Kugel mit einer maximalen Steigung von 6% erklimmt. Und der Aufstieg hatte sich definitiv gelohnt – die Aussicht war einfach atemberaubend. Nachdem die Aussicht genossen und bewundert worden war, ließen es sich beide Lehrkräfte nicht nehmen mit den Schülerinnen und Schüler nach unten zu rutschen. Wenn auch die Steigung nach den 700 Meter langen Weg nach oben sehr mäßig ist, so geht es mit der Rutsche wesentlich steiler nach unten. Dank eines Sitzpolsters aus Filz saust man die 100 Meter lange Rutsche in wenigen Sekunden nach unten. Nicht für schwache Nerven! Im Anschluss gab es dann gleich ein Getränk und Pommes mit Ketchup und Mayo zur Stärkung, bevor sich alle wieder gemeinsam auf den Rückweg machten.                                                                                           C. Fischer

 

Kunstpädagogisches Projekt mit der 10z

 

In den letzen Schultagen durften die Schülerinnen und Schüler unserer zweistufigen 10. Klasse zur Schulhausgestaltung beitragen. Die Anleitung für die farbig gestalteten Stelen fand durch zwei Coaches statt. Alle waren begeistert von der Aktion und das Ergebnis schmückt unseren Haupteingang.                                                              E. Lang

Bienenprojekt

 

Im Rahmen der Fächer Umwelt und Mensch und des musisch – ästhetischen Unterrichtes und unserer Verantwortung als umweltbewusste Schule planten wir ein kleines Projekt zum Schutz der Bienen. Im Unterricht wurden Aquarellzeichnungen von bienenfreundlichen Blumen bzw. Pflanzen angefertigt, die dann im Globus in Schwandorf zusammen mit englischen Gedichten über Bienen ausgestellt wurden, um die Menschen auf die Problematik des Bienensterbens aufmerksam zu machen. Außerdem wurden einige dieser Blumen bzw. Pflanzen um den Container an der Wirtschaftsschule in Wackersdorf gepflanzt, um den vom Aussterben bedrohten Bienen optimalen Lebensraum zu bieten. Da wir uns zu Beginn des Projektes im Distanzunterrichts befanden, war es uns nicht möglich, die Pflanzen im Klassenzimmer „aufzuziehen“. Daher bekamen die Schüler die Pflanzensamen per Post und pflanzten die Pflanzen zunächst in Eierbecher und dann in Töpfe, die sie beim Präsenzunterricht wieder mit in die Schule brachten und gemeinsam mit Frau Arnold und Frau Fischer einpflanzten. Ebenfalls im Präsenzunterricht bastelten die Schüler gemeinsam mit Nicklas-Schweinesbein tolle Bienentränke aus Muscheln.                                                                                                                                C. Fischer

  Gesundes Frühstück ist die halbe Miete…

            

Obwohl wir uns alle gerne ein bisschen gesunder ernähren möchten, greifen wir oft zu „schnellen“ und ungesunden Snacks. Gerade am frühen Morgen, wenn es schnell gehen muss, isst man oft wenig gesundheitsbewusst. Auch in der Pause greift man allzu schnell zur Wurstsemmel. Gesund und vitaminreich ist das natürlich nicht.

Auf die Dauer schadet uns eine zuckerhaltige Ernährung durch Fertiggerichte.

Da Veränderung bei jedem selbst anfängt, beschloss die Klasse WS 7 der Wirtschaftsschule in Schwandorf leckere, gesunde und nachhaltige Gerichte zu Hause vorzubereiten und dann in der Schule gemeinsam zu frühstücken. Mit Hilfe von Herrn Wünsch, Biobeauftragten der Firma Globus in Schwandorf, wurden sechs leckere Frühstücksmahlzeiten bzw. Snacks für zwischendurch ausgewählt und dann zu Hause zu bereitet.

Zubereitet wurden Energieballs, Brot- und Gemüsespieße, Milchschnitten, Bananenkekse, Müsliriegel und Vollkornmuffins.

Die leckeren selbstgemachten Frühstückssnacks punkteten nicht nur beim Thema Geschmack (LECKER!!!!!) sondern auch beim Thema Nachhaltigkeit. Die selbst zu bereiteten Pausenoptionen, kommen ohne Plastikverpackungen und ohne  Wurst und Käse aus. 

Die WS 8 der Wirtschaftsschule hat bewiesen, dass gesunde Ernährung nicht nur nachhaltig, sondern auch richtig lecker ist und sind damit dem Trend gefolgt – besser, gesünder, nachhaltiger – weiter so!                                                                                                                                                                                                                          C. Fischer

Wandertag 2021 in das neue Schulgebäude

Normalerweise sind Wandertage und eintägige Exkursionstage feste, alljährlich stattfindende Elemente des Schulalltages. In diesem Schuljahr und auch schon im Letzten war leider vieles auf Grund von Covid19 anders. Exkursionen und Wandertage mussten leider zum Teil ausfallen. Als sich am 23.06.2021 die WS 7 und die WS 8 mit den Lehrkräften Frau Meier und Frau Lingl auf den Weg machten, wenn auch nur zu Fuß nach Schwandorf, so waren doch alle erleichtert, die Wanderung gemeinsam mit Rucksäcken und ihren Klassenkameraden sowie Lehrern zu machen.

Wie bei jedem Wandertag stehen soziales Lernen und das Miteinander im Vordergrund. So wurde gemeinsam über Alberndorf nach Schwandorf gewandert. In der Pause wurde gemeinsam geredet und gegessen – Frau Lingl brachte zur allgemeinen Verpflegung Eierlikörkuchen mit. Die überflüssigen Kalorien wurden im Anschluss gleich beim gemeinsamen Fußballspiel mit Frau Meier verbrannt.

Das Besondere an diesem Wandertag war, dass er mit einer informativen Führung im beruflichen Schulzentrum II in der Glätzlstraße 29 in Schwandorf durch die Fachbetreuung, StDin Frau Merkle, endete. Ziel dieser Schulführung war es, den Schülerinnen und Schülern ihren neuen Schulort und ihr neues Schulgebäude vorzustellen, da die Klassen WS 8, 9 und 10 im kommenden Schuljahr nach Schwandorf verlegt werden.

Beim Anblick des tollen neuen Schulgebäudes und dem tollen Essen in der Mensa kam große Freude auf ein kommendes Schuljahr in Schwandorf auf.                                                                                                                                                                                                                                                                             C. Fischer

      Live Kochevent im Globus via Teams

  

Besser, gesünder, nachhaltiger – gesunde Ernährung wird immer mehr Bedeutung zu geschrieben. Gerade junge Menschen setzten hohe Erwartungen an gesundes Essen. Gesund, vitaminreich, biologisch, regional, saisonal und nachhaltig soll es sein. Die neuen Ernährungstrends wollen aber nicht nur gesund, sondern auch fair sein.  Die Reduktion des Fleischkonsums ist daher für viele ein wichtiges Ziel. Denn fair ist Massentierhaltung nicht und schon gar nicht klimafreundlich.  Mit einer bewussten Ernährungsweise geht eine Lebensphilosophie einher, die Nahrung zwar genießen möchte, aber nicht auf die Kosten anderer Lebewesen. Auch die Schüler der Wirtschaftsschule haben im Rahmen des Ethikunterrichtes ihren Fleischkonsums hinterfragt und sich mit alternativen, vegetarischen Gerichten auseinandergesetzt.  IM Distanzunterricht mussten viele  Schülerinnen und Schüler zu Hause selbst kochen. Jeden Tag eine Wurstsemmel ist nicht nur ungesund, sondern auch wenig nachhaltig. Deshalb musste ein Experte in Puncto gesundes Essen her. Fündig wurden wir bei der Partnergmbh unserer Übungsfirma Globus. Der Biobeauftragte und Koch der Firma, Herr Chritoph Wünsch, erklärte sich bereit mit uns via Teams digital nachhaltig und gesund zu kochen. Am 20.5.21 coachte Frau Arnold die Schüler der WS 7 und WS 8  während Frau Fischer und Herr Wünsch live im Küchenbereich in der Gastronomieabteilung im Globus in Schwandorf kochten. Vor der Kochstunde konnten die Schüler Herr Wünsch alles zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit fragen. Zudem erfuhren sie, warum die nachhaltige Lebensweise mittlerweile ein wichtiger Konsumtrend sowie Wirtschaftsfaktor ist.  Die Schüler zeigten reges Interesse daran zu erfahren, wie Globus diese Themen in der Praxis umsetzt.  Im Anschluss haben die Schüler dann ganz nach dem Motto “Schmeckt nicht – gibt’s nicht” live über Teams gemeinsam mit Herrn Wünsch und Frau Fischer einen leckeren vegetarischen Burger gekocht. Zutaten und Rezept für das gesunde Live-Kocheevent wurden von Globus gesponsert und waren am Vortag verteilt worden. Nach ca. 45 Minuten Schneiden und Anrösten war es dann soweit, die ersten Burger waren fertig  “Schmeckt nicht – gab’s nicht.”                                                                                                                                                                      C. Fischer

     Wirtschaftsschule  gleich mit drei Siegerbildern beim Malwettbewerb vertreten

 

                    

 Der Zweckverband Oberpfälzer Seenland hatte zusammen mit der Sparkasse Schwandorf auch in diesem Jahr wieder einen Malwettbewerb ausgerufen. Der Wettbewerb stand unter dem Motto: „Zeige uns Deinen schönsten Seenlandmoment“. Unsere Lehrerin Frau Fischer hatte die Idee der Teilnahme an diesem Wettbewerb im Rahmen des Kunstunterrichts an uns weitergegeben. Viele eifrige Künstler entwarfen daraufhin tolle Bilder, von denen schließlich drei als Siegerbilder feststanden. Später erfuhren wir, dass insgesamt 392 Bilder eingereicht wurden.

Im Rahmen einer Vernissage wurden dann die Gewinnerbilder, es waren 12 an der Zahl, in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Schwandorf präsentiert.

Gleich drei Schüler unserer Schule waren unter den Siegerbildern vertreten: Noah Schneider (WS7), Selina Ackermann (WS8) und Adam Faisal (WS8). Die zwölf Gewinner des Malwettbewerbs wurden am 07. Juli abends mit einer kurzen Ansprache geehrt, anschließend gab es dann noch für Jeden ein kleines Geschenk.

Nach einer kleinen Stärkung und einigen Gesprächen später, klang die Preisverleihung schließlich aus.

Anschauen lohnt sich!                                                                                                                                                                                                                   Noah Schneider, WS 7

 

„Gaming Projekt“ der Medienfachberatung Regensburg mit der Klasse 10z der Wirtschaftsschule Wackersdorf

Am Dienstag, den 28.01.2020 fand im Jugendtreff Schwandorf, unter der Anleitung von Frau Romina Nölp, ein Klassenworkshop zum Thema „Förderung der Medienkompetenz“ statt. Neben der Durchführung von Projekten und Veranstaltungen in der ganzen Oberpfalz, ist die   Medienfachberatung Regensburg Ansprechpartner für alle medienpädagogischen Fragestellungen.

Frau Nölp gestaltete die Veranstaltung sehr interaktiv. Die Jugendlichen sollten zunächst ihr Medienkonsumverhalten reflektieren. Dadurch wurde bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie viel Zeit sie mit verschiedensten Medien verbringen.

Es wurde veranschaulicht, ab wann der Konsum bedenklich wird und welche Hilfsangebote es gibt, sollte bereits ein Suchtverhalten entstanden sein.

Im dritten Teil des Workshops war der eigene „Lebenstank“ das Thema. Die Jugendlichen sollten sich darüber Gedanken machen, was ihren Lebenstank füllt, wie beispielsweise Familie, Freunde, Hobbys ect.

In Form eines „Word Cafe´s“ hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit in Kleingruppen bestimmte Themen zu bearbeiten, wie z. B. „Mein Handy/Spiel ist mir wichtig weil…“, „So fülle ich meinen Lebenstank ohne Medien wieder auf…“, „Von Erwachsenen wünsche ich mir…“, „Avatar-Übung: So bin ich, so sollen mich andere sehen“.  Zuletzt sollte ein Fallbeispiel bearbeitet werden. Am Ende wurden alle Ergebnisse im Plenum vorgestellt.

In der Abschlussreflexionsrunde wurde deutlich, dass die Jugendlichen viel Spaß hatten und einiges, was den Umgang mit Medien betrifft, aus dem Workshop mitnehmen konnten.

Der Workshop war in der Zeit von 8:30 bis 12:00 Uhr und es nahmen 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10z, der Wirtschaftsschule Wackersdorf daran teil.                                                                                                                                                                                                                                                                                       (Fischer St.)

Pack ma‘s

Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort den Präventionskurs „Pack ma’s“ für unsere Schüler anbieten können. Alle neuen Klassen führen an zwei Schultagen Methoden und Übungen in den Themenbereichen Empathiefähigkeit, Stärkung der Gemeinschaft, Konflikte und Gewalt, Zivilcourage und Handlungsalternativen durch. Das Konzept des Kurses stammt von der Münchener Polizei und hat zum Ziel, Gewalthandlungen oder sonstiges unsoziales Verhalten zu vermeiden und Zivilcourage zu fördern. Die Schüler hatten jede Menge Spaß in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen und die Übungen durchzuführen. Aber vor allem hatten sie viele Aha-Momente, die ein friedliches Miteinander fördern.                                                                                                                                                                                                                                                             (Arnold J.)

 

Weihnachtsfreude verschenken

 

Bereits zum vierten Mal sammelten die Jugendlichen der Staatlichen Wirtschaftsschule in Wackersdorf schön verpackte Geschenke im Rahmen der Geschenk-mit-Herz-Aktion von humedica e. V.. Dieses Weihnachten können sich wieder viele bedürftige Kinder aus Süd- und Osteuropa aber auch aus Bayern über eine Weihnachtsüberraschung aus Wackersdorf freuen.

Ein großes Dankeschön geht an die fleißigen Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der Staatlichen Wirtschaftsschule, die die Aktion tatkräftig unterstützt haben.                                                                                                                                                                                                                                                                                          (Arnold J.)

Drogenprävention an der Wirtschaftsschule Wackersdorf

 Laut Experten sind in der Oberpfalz immer mehr Drogen im Umlauf. Leider sind dadurch Jugendliche in großer Gefahr mit Drogen in Kontakt zu kommen. Aus diesem Anlass organisierte Frau Fischer für die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule in Wackersdorf einen Vortrag zum Thema Drogenprävention. Herr Sporer vom Zollamt erklärte sich dazu bereit, die Jugendlichen an zwei Vormittagen über Drogen aufzuklären.

Zu Beginn der Veranstaltung fragt Herr Sporer die Jugendlichen, was denn eigentlich der Begriff Sucht bedeute. Die Schülerinnen und Schüler nennen zunächst Handy-  und Spielsucht. Der Zollbeamte erzählt dabei von seiner eigenen Suchterfahrung und gibt Preis, dass er selbst 15 Jahre lang abhängig von Nikotin war. Er betont, er sei sehr froh, das Rauchen inzwischen aufgegeben zu haben, aber er spüre immernoch von Zeit zu Zeit ein Verlangen nach einer Zigarette. Dieses Suchtverlangen, sprich das Verlangen eine bestimmte Substanz zu konsumieren, so Sporer, wäre ein typisches stoffgebundenes Suchtverhalten. Gleich Nikotinabhängigen verlange ein Drogenabhängiger nach immer höheren Dosen. Leider ginge dieses Verlangen immer mehr zu konsumieren, oft mit einem Kontrollverlust und kriminellem Verhalten einher. Um immer mehr zu beschaffen, begingen Süchtige häufig Beschaffungskriminalität. Beim Thema Kriminalität weist der Zollbeamte die Schüler sofort daraufhin, dass viele Produkte, die in Tschechien legal wären, in Deutschland nicht erlaubt seien. Auf die Frage, wer an den Wochenenden über die Grenze fahre, melden sich Viele. Sie geben an, dort Zigaretten, Kleidung und Alkohol zu kaufen. Ausdrücklich warnt der Zollbeamte die Schüler davor, Hanfprodukte unbedacht zu kaufen. Der bei Parties beliebte Hanflikör, enthielte häufig ein Stück einer Cannabispflanze. Die Einfuhr dieser ist aufgrund zu hoher THC – Werte in Deutschland nicht legal. Herr Sporer erklärt, man könne sich dann auch nicht darauf berufen, im Unwissen gehandelt zu haben. Sobald man sich im Besitz von Drogen befände und erwischt werde, gelte, dass man für den Besitz illegaler Substanzen in Deutschland nach deutschem Recht bestraft wird. Wer Drogen finde, sollte diese nicht in seinem Besitz nehmen, sondern umgehend die Polizei informieren. Denn, wer im Besitz illegaler Drogen ist, hat laut Herrn Sporer “sofort ein Problem”. Da in Deutschland der Besitz selbst geringer Mengen strafbar ist, wäre der- oder diejenige dann folglich vorbestraft. Fragt der zukünftige Arbeitgeber dann nach einem Führungszeugnis, steht darin ein Eintrag wegen unerlaubten Drogenbesitzes. Für die meisten Arbeitgeber ist so ein Eintrag ein NoGo. Im Anschluss stellt der Zollbeamte harte und weiche Drogen vor. Er betont, dass Cannabis zwar nicht sofort süchtig mache, aber große Gefahren mit sich bringe. Es werde zunehmend verharmlost. Auch sogenannte Kräutermischungen, die zum Teil sogar in Deutschland legal erhältlich seien, wären sehr gefährlich. Diese sind nachweislich meist mit Chemikalien bestreut, die sogar Psychosen oder Bewusstlosigkeit hervorriefen. Polizeilich bekannt ist ein Mädchen, dass bereits nach zwei Zügen von einer Kräutermischung bewusstlos wurde. Völlig unklar ist, welche Drogen bzw. chemischen Stoffe in den Mischungen enthalten sind. Aber nicht nur Kräutermischungen seien ein gefährlicher Trend. Auch Cannabis sei heutzutage nicht mehr mit dem Cannabis vor zwanzig Jahren zu vergleichen.  Heutzutage sei es um ein vielfaches stärker und fast immer in Chemikalien getränkt, die Halluzinationen oder andere gesundheitliche Probleme mit sich ziehen können. Außerdem seien sich Experten einig, dass Cannabiskonsum in der Jugend schwere Hirn- und Nervenschäden hervorrufen kann. Dann zeigt Herr Sporer eine Statistik, die eindeutig zeigt, dass harte Drogen, wie zum Beispiel Crystal, schon nach einmaligen Konsum abhängig machen kann. Dazu zeigt er Bilder von Konsumenten von Crystal aus den USA. Die Bilder wirken abschreckend, doch der Experte erklärt, dass man es auch langjährigen Konsumenten nicht immer “ansehe”. Die Auswirkungen von dieser Droge werden noch deutlicher durch ein Zitat, in dem eine Abhängige Angst und Zwangsvorstellung beschreibt, die der Konsum bei ihr ausgelöst hatte. Herr Sporer berichtet nun über einen Vorfall, der sich in der Oberpfalz ereignet hat. Ein Konsument von Crystal hatte auf einer Feier erst einen Hund attackiert, Partygäste geschlagen und dann im Anschluss eine Rentnerin verletzt und einen PkW gestolen. Als Beamte der Polizei den Mann festnehmen wollten, war dieser kaum zu bändigen und selbst die Anwendung von Pfefferspray zeigte kaum Wirkung. Sporer beschreibt daraufhin die Wirkung dieses Amphetamins. Um zu erklären, wie Amphetamine wirken, ist das Verständnis der Wirkungen von Adrenalin grundlegend. Durch den Konsum kommt es zu einer zentralerregenden Wirkung, die zu einer Unterdrückung von Schlafbedürfnis und Schmerzempfinden führt. Laut Sporer gibt es Konsumenten, die bis zu 72 Stunden nicht schlafen. Ein Gefühl erhöhter Leistungsbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit wird ebenso erzeugt. Zudem herrschen in illegalen Labors katastropale hygienische Zustände. Eine Fotographie aus einem Labor in Tschechien bestätigt diese Tatsache. Sporer erläutert, dass bereits Soldaten und Zivilbevölkerung im zweiten Weltkrieg Amphetamnine konsumierten.  Unter dem Markennamen Perventin, verteilte ein Pharmakonzern diese zunächst, bis deren gravierdende Nebenwirkungen den Konsum verbaten,  als “Hausfrauen – oder Panzerschokolade”. Dazu erzählt er folgende Anekdote. Als er bei einem Vortrag in einer Schule ein Foto von der Verpackung einer Panzerschokolade zeigte, meldete sich ein Schüler und sagte, “so etwas hat mein Opa auch zu Hause”. Herr Sporer klärt die Schüler zudem über Ecstasy, Kokain und Heroin auf. Er zeigt hierzu verschiedene Bilder. Er erklärt, dass gerade bei Extasy, Symbole wie Smileys nicht nur von der Gefährlichkeit dieser Droge ablenken sollen, sondern auch darüberhin weg täuschen, dass der Konsument eigentlich nie genau weiss, was in solch einer Droge enthalten ist. Herr Sporer warnt eindringlich vor der Verharmlosung dieser sogenannten Partydrogen und spricht nun über Gruppenzwang. Gruppenzwang auf Parties sei die Hauptursache für den Erstkonsum von Drogen. Der Beamte sagt, niemand wache an einem bestimmten Tag auf, und beschließe Drogenkonsument zu werden. Er zeigt an einem anschaulichen Beispiel, wie dieser unterbrochen werden kann. Er lässt die Schüler und Schülerinnen der ersten Reihe hypothetisch eine Haschischzigarette von links nach rechts durchgeben. Jeder, so Sporer, denke, es wäre “schon nicht so schlimm”, weil ja schon der Vorgänger auch daran gezogen hätte. Wenn aber einer oder eine den Gruppenzwang durchbräche, und “Nein, Danke” sagen würde, dann würde es auch anderen leichter fallen nein zu sagen. Bezüglich Parties warnt Herr Sporer auch vor der unbewussten Einnahmen von sogenannten K.O. Tropfen. Diese sind auch als „Liquid Ecstasy“ bekannt. Sie werden heimlich in Getränke gemischt und machen ihre Opfer bewusstlos und hilflos. Da diese Substanzen farb- und geruchlos sind, gilt hier äußerste Vorsicht. Wichtig ist immer zusammen nach Hause zu gehen und Getränke nie unbeaufsichtig zu lassen. Abschließend haben die Jugendlichen noch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Mit großem Applaus endet dieser informative und beeindruckende Vortrag zum Thema Drogenprävention für die Schüler und Schülerinnen der Wirtschaftsschule. 

(Lingl C.)

Hilfe bei der Orientierung durch externe Experten

In der 9. Klasse der Wirtschaftsschule steht ein großer Anteil des Lehrplans unter dem Stern der Berufsorientierung. Besonders im BSK-Unterricht soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, sich über eine Vielzahl von Berufsbildern zu informieren.

Um dies so lebensnah wie möglich zu gestalten und den obligatorischen BIZ-Besuch zu ergänzen, wurden zu den im BSK-Unterricht der WS 9 besprochenen Berufsbereichen externe Experten aus den unterschiedlichsten Berufssparten eingeladen.

So begann Frau Schmelmer vom „Hotel Bayerwaldhof“ aus Bad Kötzting mit ihrem Team, den Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse die diversen Ausbildungsberufe im Hotelfach näher zu bringen. Eine Auszubildende des Hotels berichtete schülernah über ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau. Die Restaurantleitung des Bayerwaldhofs schilderte den Weg zur Restaurantfachfrau/-mann und zur Köchin/Koch. Abschließend zeigte Frau Schmelmer in ihrer Funktion als Personalleitung, was für sie ein gutes Bewerbungsanschreiben ausmacht und worauf sie bei einem Azubi Wert legt. Der ansprechende „Ausflug“ ins Hotelfach weckte bei einigen Jugendlichen das Interesse nach einem Praktikum in diesem Berufsfeld.

Der nächste Kontakt mit der Berufswelt fand für die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe während einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Stahl Lasertechnik GmbH & Co. KG in Wackersdorf statt. Frau Betz und der Fertigungsleiter der Stahl Lasertechnik führten die jungen Leute in Kleingruppen durch die Planungs- und Fertigungsbereiche des Unternehmens und zeigten ihnen die interessanten Facetten der verschiedenen Berufe in der Metallverarbeitung auf. Einige Mutige durften sogar beim Schweißen selbst Hand anlegen und unter Anleitung versuchen, ein Bauteil zu schweißen.

Das in der Region sehr bekannte Bauunternehmen Anton Steininger GmbH schickte uns Frau Schneeberger und ihre Kollegin, um die Schülerinnen und Schüler über den Beruf der Kaufleute für Büromanagement zu informieren. Auch hier gingen die im Personalbereich erfahrenen Kräfte darauf ein, welche „Tugenden“ von den Auszubildenden erwartet werden und welche Karrierechancen nach einer guten Ausbildung auf sie warten.

Den derzeitigen Abschluss der „Tage der Berufsorientierung“ bildete Frau Hierl vom Zentrallager  Netto Marken-Discount AG & Co. KG. aus Maxhütte-Haidhof. Sie stellte das umfangreiche Ausbildungsangebot von Netto vor. Anschließend hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, in einem Rollenspiel die Situation in einem Vorstellungsgespräch hautnah mit einer Expertin zu üben. Die Schülerinnen und Schüler hatten dabei viel Spaß, lernten dabei einiges über ihre Außenwirkung und verloren ein wenig die Angst vor bevorstehenden „echten“ Vorstellungsgesprächen.                                                                                                                                                                                                         (Nicklas, L.)

Vom Lernenden zum Lehrenden

Einen Perspektiventausch der besonderen Art durfte die 10. Klasse der Wirtschaftsschule im Rahmen ihres Wirtschaftsgeographieunterrichts mit einer Mini-Ausstellung über Naturkatastrophen vollführen.

Die Aufgabenstellung des Projektes war, in Kleingruppen eine Ausstellung mit fünf Stationen zu Vulkanen, Erdbeben, Hurrikans, Tornados und Tsunamis zu erstellen, die dann während der Wirtschaftsgeographiestunden von den anderen Wirtschaftsschulklassen gebucht und somit besucht werden konnten. Fragen wie „Wie und warum entstehen diese Naturkatastrophen? Welche Gebiete sind am schwersten davon betroffen? Welche Auswirkungen können sie haben? Wie kann ich mich davor schützen?“ mussten in der Ausstellung anschaulich beantwortet werden. Jede Station sollte mit einem zur entsprechenden Naturkatastrophe passenden Experiment abgerundet werden.

Die Schüler der WS 10 führten die Schüler der 8. und 9. Klassen durch die Station und brachten ihnen mit Fachvokabular und ausführlichen Erklärungen die jeweilige Naturkatastrophe illustrativ näher. So wechselten die Schüler der Abschlussklasse die Rolle und wurden von Lernenden zu Lehrenden.

Bei der Präsentation der Mini-Ausstellung wurden sie von Kindern der ersten Klassen zufällig beobachtet. Die Grundschüler waren so interessiert, dass sie ihre Klassenleitungen baten, auch einen Termin zu buchen. Kurzerhand wurde die Ausstellung auch auf die zwei ersten Klassen der Grundschule und die fünfte Klasse der Mittelschule ausgeweitet.

Die Herausforderung, die Inhalte der einzelnen Stationen zielgruppengerecht auf die erste Klasse zu reduzieren, gelang den Abschlussschülern hervorragend. Die Belohnung waren Schulanfänger, die 90 Minuten aufmerksam und interessiert zuhörten, mitmachten und sich mit einem tosenden Applaus bedankten.

Das Resümee der WS 10 war: „Es war total schön, aber es ich echt anstrengend Lehrer zu sein!“. Wenn das kein erfolgreiches Projekt war!                                                 (Nicklas, L.)

Drogenprävention mit DrugStop, Drogenhilfe Regensburg e.V.

Im Dezember waren Präventionsteams der DrugStop BASIS Regensburg an zwei Tagen an der Wirtschaftsschule zu Gast.

Unter dem Motto „Genießt du noch….oder musst du schon?“ fanden die Veranstaltungen in der WS8, WS9 und WS10 statt. Ein Präventionsteam besteht aus einer Fachkraft und möglichst einer Person mit Suchterfahrung. Alle Teammitglieder unterliegen der Schweigepflicht.

Die Besonderheit bei DrugStop ist, dass die Lehrkräfte ausgeschlossen sind, d.h. die Jugendlichen sind mit dem Präventionsteam allein. Bei dieser Vorgehensweise entsteht eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich erfahrungsgemäß die Schülerinnen und Schüler leichter öffnen. Daher sind die Veranstaltungen von DrugStop so erfolgreich. (Lang, E.)

Geschenk-mit-Herz-Aktion

Bereits zum dritten Mal sammelten die Jugendlichen der Staatlichen Wirtschaftsschule Wackersdorf schön verpackte Geschenke im Rahmen der Geschenk-mit-Herz-Aktion von humedica e. V.. Zwei Wochen lang konnten die Schüler der Grund-, Mittel- und Wirtschaftsschule dafür ein fertig gepacktes Geschenk in der Aula des Schulgebäudes abgeben. Dieses Weihnachten können sich 50 bedürftige Kinder über eine Weihnachtsüberraschung aus Wackersdorf freuen.

Ein großes Dankeschön geht an die fleißigen Schülerinnen und Schüler der Grund-, Mittel- und Staatlichen Wirtschaftsschule, die die Aktion tatkräftig unterstützt haben.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                  (Lang, E.)

 

Premiere an der Staatlichen Wirtschaftsschule in Wackersdorf

Erster Jahrgang nach dem neuen Lehrplan verabschiedet

 

Am vergangenen Donnerstagabend konnte die Staatliche Wirtschaftsschule Landkreis Schwandorf in Wackersdorf gleich in zweierlei Hinsicht Premiere feiern.

Wie Fachbetreuerin Marion Merkle nach ihrer Begrüßung erklärte, seien die 16 Schülerinnen und Schüler, die an diesem Abend ihr Abschlusszeugnis überreicht bekommen sollten, der erste Jahrgang, der nach dem neuen Lehrplan unterrichtet worden war. Diese Tatsache hatte alle Beteiligten vor große Herausforderungen gestellt, die man jedoch gemeinsam hervorragend gemeistert habe.

Dass die Abschlussfeier erstmals am Abend und unabhängig vom Kooperationspartner Mittelschule Wackersdorf stattfand, sei ebenfalls eine „Premiere“ und auf vielfachen Wunsch von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern in neuem Rahmen geplant worden.

In ihrer Rede, die „wie ein Bikini, knapp genug, um spannend zu sein und dennoch alle wesentlichen Stellen abdeckend“ sein sollte, beglückwünschte Frau Merkle die Absolventinnen und Absolventen und bedanke sich bei der gesamten Schulfamilie für die gelungene Gestaltung des Abends. Vom Hausmeister, der die technischen Voraussetzungen geschaffen habe über den Sektempfang durch die WS8 und die Moderation der Veranstaltung durch die WS9 bis hin zu den beteiligte Lehrkräften habe jeder seinen Part perfekt vorbereitet.

Nach kurzen Grußworte und Glückwünschen der Ehrengäste Bürgermeister Thomas Falter, stellv. Landrat Jakob Scharf, stellv. Schulleiter Dr. Michael Völkl und Elternbeiratsvorsitzenden Holger Konhäuser bedankten sich die Schülerinnen Silvana Lindner und Katharina Fischer bei ihren Lehrkräften mit kleinen Präsenten. Anschließend zeigten sie in einer PowerPoint-Präsentation Bilder aus ihren drei Jahren an der Wirtschaftsschule.

Bevor den jungen Leuten die lang ersehnten Zeugnisse überreicht wurden, trat jedoch die Klassenleiterin Lissy Nicklas-Schweinesbein mit ihrer Zauberkugel und ihrem Hexenhut auf die Bühne. Sie erlaubte den Gästen einen Blick in die Zukunft, hatte sie doch für jedes Kind „ihrer WS10“ einen Zeitungsartikel „gefunden“, in dem zu lesen ist, welche berufliche Laufbahn eingeschlagen wurde. Von der „Schulgründerin“ über „Bierschaumfeuerlöscher-Erfinder“ und „Biodöner-Vertrieb“ bis zur „Modedesignerin“ ist alles möglich.

Musikalisch umrahmt wurden die einzelnen Vorträge von Laura Waworka und Hasan Güngör, beide aus der Abschlussklasse. Sie stellten ihr Talent am Flügel unter Beweis und unterhielten die Gäste mit besinnlichen Klavierstücken.

Nach der Zeugnisübergabe durch Frau Marion Merkle und Frau Lissy Nicklas-Schweinesbein ließen die Jugendlichen im Innenhof der Schule noch Luftballons mit eigenen Zukunftswünschen in den blauen Abendhimmel über Wackersdorf steigen. Nach dem offiziellen Teil trafen sich die Familien der Absolventinnen und Absolventen noch mit den Lehrkräften im Gasthof „Rathausstuben“, wo der feierliche Abend im Biergarten bei einem gemütlichen Beisammensein ausklang.                                                (Lang, E.)

 

Wirtschaftsschüler „kugeln“ touristisches Produkt im Oberpfälzer Seenland

Der neue Lehrplan der Wirtschaftsschulen beinhaltet das Fach Wirtschaftsgeographie. In der zehnten Jahrgansstufe ist dabei das Thema „Erarbeitung eines touristischen Produkts in der Region“ vorgesehen. Was lag da für Schülerinnen und Schüler einer Einrichtung, die mitten im Herzen des Oberpfälzer Seenlandes, einer aufstrebenden Tourismusregion liegt, näher, als sich ein Projekt quasi „vor der Haustür“ vorzunehmen? Bekanntlich entsteht derzeit am Steinberger See mit dem inMotion PARK Steinberg am See die größte Erlebnisholzkugel der Welt. So hatte Oberstudienrätin Lissy Nicklas-Schweinesbein, die Lehrkraft, die die Schülerinnen und Schüler in Wirtschaftsgeographie unterrichtet, die zündende Idee. Die Jugendlichen sollten Flyer gestalten, mit denen für Ausflüge in die Region geworden wird. Unterstützung erhielt das Vorhaben von Elisabeth Wißmann, der Sekretärin der Wirtschaftsschule, die seit einigen Jahren auch als Gästeführerin im Oberpfälzer Seenland tätig ist. Frau Wißmann verfügt über beste Kontakte zum Zweckverband Oberpfälzer Seenland und zu den Gemeinden Wackersdorf und Steinberg. Sie erzählte Tom Zeller, einem der Geschäftsführer bei der inMotion PARK GmbH von der Idee von Frau Nicklas-Schweinesbein. Herr Zeller zeigte sich absolut begeistert und besuchte die WS10 im Unterricht. Er stellte den Schülerinnen und Schülern die „Kugel“ im Detail vor. Dabei wurde klar, dass dieses „Leuchtturmprojekt“ eine Bereicherung für die gesamte Region darstellt. Man einigte sich gemeinsam darauf, vier Tages/Halbtagesprogramme auf unterschiedlichen Flyern anzubieten. So werden Wandertage, Exkursionen und Ausflüge für Senioren oder Behinderte vorgeschlagen. Dabei verbringen die Besucher zunächst ca. zwei Stunden im Bereich des Murner Sees (Rundfahrt mit Gästeführung: Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur, Oberpfälzer Märchengarten, Innovationspark,…). Anschließend verbringen sie die Zeit bis zur Heimfahrt mit der Besichtigung der „Kugel“ und der Einkehr in der Freizeitgastronomie am Steinberger See. Mit großem Eifer machten sich die Mädchen und Jungen ans Werk und konnten schließlich stolz ihre vier in Gruppenarbeit erstellten Flyer präsentieren. Alle waren sich einig: „Wir leben in einer Region, wo andere Urlaub machen! Darauf können wir stolz sein!“ Die Flyer werden in den nächsten Wochen an Schulen, Seniorenbeauftragte, Behinderteneinrichtungen usw. verschickt und sind auch bei den Gemeinden Wackersdorf und Steinberg und beim Zweckverband Oberpfälzer Seenland erhältlich.

Wirtschaftsschüler bändigen Python mit einer Himbeere! Digitale Bildung wird an der Staatlichen Wirtschaftsschule Wackersdorf groß geschrieben.

Ein Schülerprojekt der Staatlichen Wirtschaftsschule beschäftigt sich mit den Möglichkeiten eines „Raspberry Pi“. Ein Raspberry (dt. Himbeere) Pi ist ein Mini-Computer, der junge Menschen für das Programmieren begeistern soll. Aus diesem Grund ist dieser Einplatinencomputer sehr günstig und kostet nur ca. 35 €. Er lässt sich an jeden beliebigen Monitor oder Fernseher anschließen, verbraucht kaum Strom und läuft komplett mit Open-Source-Software. Das Wichtigste ist jedoch, dass man mit wenigen Zeilen Code und dem Anschluss weiterer elektronischer Bauteile faszinierende Projekte realisieren kann. Der Mini-Computer öffnet Türen, lässt Lego-Autos fahren oder wird zu einer schicken Digitalkamera. Im Rahmen des Schülerprojektes von Studienrat Wolfgang Schoierer ging es für die Schülerinnen und Schüler zunächst darum den Rasberry Pi und die Hardwarekomponenten, die für den Aufbau einfacher Schaltungen notwendig sind, kennenzulernen. Die Projektteilnehmer konnten so viel über die grundsätzliche Funktionsweise von Computern erfahren. Die Basis für die Durchführung eigener Projekte stellt außerdem die Programmiersprache Python dar, an welche die Schülerinnen und Schüler schrittweise herangeführt werden. Inzwischen konnten gemeinsam erste kleine Projekte, wie der Aufbau einer Ampelschaltung oder die Programmierung eines Mediaservers, realisiert werden. Das Ziel des Schülerprojekts besteht darin, in den jungen Leuten die Begeisterung für das Programmieren und das Basteln mit Elektronik zu wecken. Der Computer ist das kreativste Medium aller Zeiten, doch Jugendliche sind zumeist nur Konsumenten der digitalen Medien und nicht in der Lage, die Möglichkeiten moderner Computersysteme für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Daher wollen wir es an der Staatlichen Wirtschaftsschule Landkreis Schwandorf in Wackersdorf besser machen und unsere Schülerinnen und Schüler bestens für die Herausforderungen der digitalen Zukunft wappnen. Der Raspberry Pi ist das ideale Werkzeug dafür, denn er zeigt, dass der Umgang mit Computern und das Programmieren Spaß machen und eine ganz neue Welt eröffnen können.

 

Übungsfirmen der Staatlichen Wirtschaftsschule laufen auf Hochtouren

Die Schule soll auf das spätere Leben vorbereiten! Gerade im Fach Übungsunternehmen gelingt dies wohl am besten. In den simulierten Unternehmen wird die reale Geschäftswelt nachempfunden, indem die Schülerinnen und Schüler typische Bürotätigkeiten und betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen planen, umsetzen und kontrollieren müssen. Sie erwerben somit Kompetenzen, die sie sowohl im späteren Berufs- als auch im Privatleben gewinnbringend einsetzen können. Wie wichtig dieser Kompetenzerwerb für das spätere Leben ist, spiegelt die Tatsache wider, dass ab dem laufenden Schuljahr das Fach Übungsunternehmen erstmals als Abschlussprüfungsfach wählbar ist. Die beiden Übungsunternehmen der Staatlichen Wirtschaftsschule in Wackersdorf, die „Globus SB-Warenhaus GmbH“ und die „Barista Globus GmbH“ handeln mit einem kleinen Spektrum der Produkte ihres großen Namensgebers „Globus SB-Warenhaus GmbH“ am Brunnfeld in Schwandorf. Mit Reinigungshelfern und Putzartikeln aller Art handelt die im vergangenen Schuljahr neustrukturierte „Globus SB-Warenhaus GmbH“. Die „Barista Globus GmbH“ wurde 2017 gegründet und vertreibt seit dem Kaffeeprodukte und Zubehör bester Qualität an andere Übungsunternehmen. Diese beiden Übungsunternehmen werden von den Schülern der 9. und 10. Klasse der Staatlichen Wirtschaftsschule jeweils mit vier Wochenstunden betrieben. Das orange-grüne Corporate Design zieht sich, wie bei den echten Globusmärkten, durch die Übungsunternehmen. Zwei speziell auf diese Übungsunternehmen zugeschnittene Produktkataloge helfen den Schülerinnen und Schülern beim Vertrieb der Produkte an andere Übungsunternehmen. Dabei arbeiten die Schüler sowohl den kompletten Einkaufs- als auch den Verkaufsprozess ab. Es werden Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Mängelrügen, Rechnungen oder Werbeflyer erstellt, Marktdaten ausgewertet, das Sortiment entsprechend bereinigt und in Teamsitzungen Projekte geplant und anschließend auch durchgeführt. Die Wirtschaftsschule Wackersdorf bildet in ihren beiden Übungsunternehmen teamfähige und routinierte kaufmännische Nachwuchskräfte für die florierende Wirtschaft in der Region aus.